Pan & Syrinx

Als Pan Syrinx erblickte, wie sie in den Wäldern jagte, verliebte er sich augenblicklich und machtvoll in sie. Freudigen Blickes rannte er auf sie zu, die Arme ausgebreitet.

Sie aber, wie sie ihn sah, erschrak über seine Wildheit und seine Lust, und in Panik rannte sie davon. Schon bald aber versperrte der Fluss Ladon ihr den Weg. Wie sie da stand und nicht weiter konnte, bat sie in ihrer Verzweiflung den Fluss um Rettung.

Dieser erbarmte sich und verwandelte Syrinx in ein Schilfrohr. Doch in diesem Moment erreichte Pan das Ufer, und wollte gerade seine Arme um Syrinx legen. Stattdessen fasste er nur ein Schilfrohr, und dieses zerbrach.

Traurig und wütend betrachtete Pan, noch immer keuchend, den zerbrochenen Halm, da strich sein Atem über das Rohr, und er hörte den Klang, den Klang von Syrinx‘ Stimme. So setzte er sich hin, und machte aus den Teilen eine Flöte.

Auf dieser spielt er, und erinnert sich an Syrinx.

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