organische Magerung

auf die einfache Tour: mit Pferdemist. Es geht auch der Mist von Kaninchen, Schafen und Ziegen, nur der von der Kuh ist zu gut verdaut. Pferd ist am besten. Zuerst brauche ich einen geeigneten Haufen.

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Dieser ist noch zu frisch.

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Der auch.

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Der passt und stinkt auch nicht mehr. Mitnehmen.

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Ich brauche ausserdem: Sand, Wasser und natürlich Lehm.

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Grobe Stücke raus, alles auflockern.

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Sand und Mist gut mischen und anfeuchten.

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Lagenweise auf den Lehm verteilen.

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Und dann richtig gut durchmatschen.

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Und einige Tage ruhen lassen. Vor dem Verarbeiten schlagen und kneten.

So gemagerter Lehm ist sehr gut zu verarbeiten. Er hält im feuchten Zustand grösseren Zugbelastungen stand und ist angenehm für den Handaufbau. Ungebrannter Scherben ist robust, und Risse beim Trocken gibt es kaum.

Beim Brennen wird er porös und leicht, vor allem für massige Stücke lohnt es sich, viel organisches Material beizugeben. Die gebrannte Keramik ist praktisch feuerfest.

Der Becher im Bild ist aus solchem Lehm, die Poren von den ausgebrannten Stücken sind deutlich zu erkennen. Wasser fliesst nicht hindurch, wird aber in grosser Menge aufgezogen und verdunstet über die Oberfläche.

Wer eine glatte Oberfläche will, kann eine Engobe darüber streichen, bevor das Grundmaterial trocken ist.

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