Pfeil aus Rose

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Dieser Pfeil hat einen Schaft aus Wildrose. Deren Triebe sind gerade, haben eine gleichmässige Dicke, und sind sehr leicht, da hohl. Aber sie können den Schlag auf die Nocke und die Basis der Spitze nicht aufnehmen. Deshalb braucht es eine separate Nocke und einen Vorschaft, hier aus Pfaffenhütchen, bemalt mit ein wenig roter Erde. Die Federn sind von der Taube, die Wicklung aus Brennnessel, die Verbindungen aus Hirschsehne, die Spitze ist mit Kiefernpech eingeklebt.

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Diese Konstruktionsweise ist seit der Steinzeit verbreitet. Auch Schäfte aus Schilfrohr wurden so verarbeitet. Aber selbst, wenn das Material einen einfachen Schaft erlaubt hätte, wurde oft mit Vorschaft aus Hartholz gearbeitet. Es verlagert den Schwerpunkt des Pfeils nach vorne und erleichtert die Reparatur.

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2 Gedanken zu “Pfeil aus Rose

  1. Hallo Simon,
    sehr interessanter Pfeil.
    Deinen Beiträgen zufolge hast du schon einiges mit Pech verklebt. Ich experimentiere zur Zeit auch damit. Welche zusammensetzung verwendest du für dein Pech?
    Grüsse
    Frederik

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    • Hallo Frederik,
      Ich benutze Harz von der Föhre (Kiefer) oder Fichte, gemörserte Holzkohle und Fasern aus Tierdung.
      In den nächsten Wochen werde ich einen kleinen Beitrag zur Herstellung und Awenung von Pech machen.
      Grüsse

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