Mesolithische Pfeile

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Diese Pfeile habe ich Funden aus dem Mesolithikum nachempfunden. Es sind aber sicher keine Reproduktionen. Sie sind 44 Zoll lang und 1000 Grains schwer. Ausgegangen bin ich von einigen Moorfunden kompletter Pfeilschäfte mit Längen zwischen 100 und 120 cm. Da ich selber zwei Papua-Pfeile mit ähnlicher Länge habe und immer wieder Bilder von Jägern mit ähnlich grossen Pfeilen gesehen habe, wollte ich das mal ausprobieren. Ein Test mit Schäften ohne Spitze und Feder zeigte, dass ich einen Spine von etwa 80-90 anpeilen muss. Mit einem Holzbogen von 65 Pfund und 28 Zoll Auszug und einem etwa 4 cm breiten Griff fliegen sie dann sehr stabil.

Bei den Spitzen habe ich mich ebenfalls lose an Originalfunden orientiert. Zwei zusammengesetzte Spitzen, zwei Querschneider und eine stumpfe, wie sie überall auf der Welt zur Jagd auf Kleinwild eingesetzt wird.

Die Schäfte sind aus Rose, die Vorschäfte und Nocken aus Hartriegel. Die Bemalung ist mit Ei, Ocker und Holzkohle gemacht. Die Bindungen sind mit Sehne und Pech gemacht, die Befiederung mit Gänsefedern, die Spitzen aus Jurahornstein.

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